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Praterinsel - Catering Service
Praterinsel 3-4
80538 München

Tel.: 089-21 02 07 97
Fax: 089-21 02 07 97

info@praterinselkantine-catering.de
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"...die Präsentation auf der Praterinsel war für alle ein großer Erfolg und wird sicher noch vielen Gästen lange im Gedächtnis bleiben. Dass dem so ist ist - neben der ungewöhnlichen Location - in besonderem Maße dem vortrefflichen Service und den Gaumenfreuden von Cape Malay Kitchen zuzuschreiben, die maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat. Das Catering war unübertroffen und das beste der gesamten Tournee! "

--- Ulrike Pfaff, Event Managerin (ePark event & merchandising)
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ABENDZEITUNG MÜNCHEN
 
 
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An Deutschland Geschmack
gefunden
DIE SÜDAFRIKANERIN MARLENE DU PLESSIS-ZÖTL IST ALS UNTERNEHMERIN IN MÜNCHEN ERFOLGREICH

München Deutschland hatte Marlene du Plessis-Zötl eigentlich nicht auf ihrer Rechung. "Ich wollte das Land gar nicht besuchen", sagt die Südafrikanerin und lacht, als sie an den Zwangs-Stopp in München denkt. Vor 17 Jahren war das. Damals war sie gerade auf Urlaubsreise in Europa. Dann wollte sie weiter nach Thailand, bekam aber kein Visum, das Geld ging aus. Da fand sie Unterschlupf bei einer Freundin in München. "So bin ich hier gestrandet", sagt sie. "Es war eher Zufall."

Oder auch Schicksal: Plessis-Zötl lernte ihren deutschen Mann kennen, heiratete - und ist geblieben. Mittlerweile ist die Kapstädterin eine erfolgreiche Unternehmerin - eine der wenigen, (Süd-)Afrikanerinnen, die es geschafft hat, in Deutschland eine Firma aufzubauen.
"Praterinsel Kantine" heißt du Plessis-Zötls Catering-Service. Ein Landsmann brachte die Südafrikanerin darauf, Firmen bei Tagungen und Veranstaltungen oder die Filmbranche bei Premieren mit exotischen Buffets zu beliefern.

Je mehr dabei die Demokratie im Land am Kap Fuß fasste, die Touristenströme dorthin anschwollen - desto gefragter wurden die südafrikanischen Spezialitäten, die du Plessis-Zötl auf ihrem Speisezettel stehen hat: vom Straußen- über das Krokodilfleisch bis hin zur Burenwurst, die von einem Münchner Metzger nach südafrikanischem Rezept gefertigt wird.

Die gelernte Kauffrau mietete Räume in der ehemaligen Schnapsfabrik Riemerschmid auf der Münchner Praterinsel, machte ein Restaurant auf, in dem sie Mittagstisch anbietet und Hochzeiten oder Privatparties bewirtet. Den Catering-Service hat sie stetig erweitert: Drei Festangestellte und bis zu 30 freie Mitarbeiter beliefern mehr als 100 Kunden.

Bald soll ein neuer Geschäftszweig hinzukommen. Die Kapstädterin will ein südafrikanisches Produkt in Deutschland vermarkten. Welches das ist, verrät sie nicht. Sie glaubt aber: "Je mehr Deustche Südafrika bereisen, desto mehr Abnehmer finden südafrikanische Produkte hier."

Umso besser daher für die Unternehmerin, dass sie eine der Wenigen ist, die hier Fuß gefasst haben. "Was die meisten abhält, ist die Sprache - und die Bürokratie", sagt sie. "Wenn ich nicht geheiratet hätte, hätte ich nie die Chance gehabt, hier eine Firma aufzumachen." Vielen Landsleuten gehe es ähnlich: Heirat oder ein EU-Pass - ohne diese Voraussetzungen habe man hohe Hürden zu überwinden. "Dabei sind deutsche Produkte in Südafrika hoch angesehen."

Bei Marlene du Plessis-Zötl geht die Sympathie für Deutschland darüber hinaus. "Es ist mein Zuhause", sagt die Mutter von zwei Kindern. "Für meine Verwandten und Freunde in Südafrika bin ich nun eine Besucherin." aja

 
 
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